Spamfilter-Verfahren

Grundidee des eingesetzten Verfahrens gegen 'Spam'

Um der zunehmenden Flut von unerwünschten Werbemails ('Spam') zu begegnen, werden alle von außerhalb der Universität Kiel ankommenden E-Mails mit Ausnahme der Mails für die technische Fakultät im Rechenzentrum automatisch, d.h. ohne personelle Eingriffe, auf ihre SPAM- Verdächtigkeit geprüft. Dazu wird die Software SpamAssassin (http://spamassassin.org/) eingesetzt.

Das Programm ermittelt einen Plausibilitätswert dafür, ob es sich bei der Mail um eine Spam-Mail handelt, und ergänzt die Mail um das Ergebnis der Berechnungen. Dies geschieht durch Ergänzung der Mail-Header, in denen schon Angaben wie 'Subject:', 'To:', 'From:' usw. enthalten sind, um einige zusätzliche Header und ab einer gewissen Plausibilität, dass es sich um Spam handelt, auch durch eine Erweiterung des 'Subject:'-Feldes.

Diejenigen, die sich für die Details des Verfahrens interessieren, seien auf die Beschreibung des eingesetzten Verfahrens verwiesen.

Der eigentliche Inhalt der Mail wird nicht verändert und die Mail nach dem Check auch stets an den Empfänger ausgeliefert. Im Gegensatz zum Virenfilter, der erkannte Viren-Mails 'einkassiert', lässt der Spamfilter also alle Mails zur Mailbox des Nutzers durch. Dieser hat damit letztlich die Entscheidung, was mit SPAM-Mails geschehen soll und ob es sich wirklich um eine solche handelt.

Empfehlungen für Mailkunden

Konkret ist der vorgeschlagene Weg für Mailkunden, das eigene Mailprogramm (Mailclient) so zu konfigurieren, dass als Spam markierte Mails beim Herunterladen vom Server automatisch in eine dafür vorgesehene Ablage verschoben werden und damit nicht den eigentlichen Posteingang belasten. Wie dies durchzuführen ist, wird im folgenden einmal