Erpresser-E-Mails

Erpresser-E-Mails

In diesen wird oft unter Angabe eines oft echten Passworts dem Empfänger z.B. mitgeteilt er wäre beim Besuchen von Seiten mit pornographischem Inhalt heimlich über die eigene Webcam gefilmt worden. Danach folgt der Erpressungsversuch, dass die entsprechenden Aufnahmen an den Bekanntenkreis weitergeleitet werden, sofern nicht ein bestimmter Betrag gezahlt wird.

Greetings, my victim. 

I know your password - <echtesPasswort> 

That is my last warning I write you inasmuch as I set a trojan on the net site with pornography that you have visited 

Alternativ wird angegeben, dass der E-Mail-Account gehackt wurde. Die Erpressung zielt dann oft auf den Mißbrauch der E-Mail Adresse, z.B. zum Versenden von verfänglichem Material

Es gab bisher in keinem Fall einen Hinweis darauf, dass tatsächlich ein Einbruch in einen E-Mail-Account stattgefunden hat.

Es ist für uns nicht ersichtlich aus welchen Quellen die Passwörter stammen. In den uns bekannten Fällen handelte es sich um Passwörter von externen Zugängen. Das Rechenzentrum speichert keine unverschlüsselten Passwörter und verwendet wo auch immer möglich Ende-zu-Ende verschlüsselung um ein Abhören durch Dritte zu verhindern.

Sollte das Passwort aus der E-Mail tatsächlich mit einem aktuell verwendeten identisch sein, ändern Sie bitte unverzüglich Ihr(e) Passwort/Passwörter.

Empfohlene Reaktion

Leiten Sie die entsprechende E-Mail als Anhang an die Postmaster weiter.

Geben Sie gerne auch an, ob wir die anhängende E-Mail auf Nachfrage an die Ermittlungsbehörden weiterleiten dürfen.