Videokonferenzen

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Unterstützung des Rechenzentrums für die Nutzung von Videokonferenzen

Leistung des Dienstes

 

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Ansprechpartner:
Stefan Gretzbach

 

Videokonferenzen

Videokonferenzen haben das Ziel, die Kommunikation zwischen mehreren Standorten mit einer qualitativ hochwertigen Audio-,Video- und Datenübertragung zu ermöglichen.

Es können dabei hohe Reisekosten, viel Zeit und viele Ressourcen eingespart werden.

 

 

Es gibt zwei Arten von Videokonferenzen: Punkt-zu-Punkt- und Mehrpunktkonferenzen.

Die Verbindungen werden über einen direkten Anruf der Gegenseite oder über eine MCU (Multipoint Control Unit), vorzugsweise über die MCUs des DFN- Vereins, aufgebaut. 

 

Mehrpunkt

 

Es gibt verschiedene Techniken:

 

Videokonferenzen auf Basis des H.323 Protokolls sind am sichersten und haben eine hohe Qualität.

Die Universität Kiel bietet zwei Besprechungsräume und einen Hörsaal an, in denen standardisierte Videokonferenzen möglich sind. Weiterhin steht eine mobile Anlage zur Verfügung. Diese Art der Videokonferenz ist geeignet sowohl für einzelne Teilnehmer als auch für größere Gruppen. Für wenig Geld gibt es auch PC Software für diesen Standard.

 

Videokonferenzsoftware für den PC (z.B.Skype (an der CAU unzulässig), Google Hangouts Gmail, Zoom) werden häufig benutzt, sie sind teilweise aber mit Zusatzkosten verbunden. Es ist eine Anmeldung erforderlich und bedenklich was die Sicherheit betrifft (es werden wohl Teile aufgezeichnet und bis zu 90 Tage gespeichert). Die Teilnehmer sollten dafür sensibilisiert sein.

Schnittstellen, sogenannte Gateways, zu H.323 Videokonferenzanlagen gibt es, sie sind aber in der Regel teuer und nicht unbedingt betriebssicher.

 

http://dini.de/fileadmin/ag/viktas/viktas_skype_empfehlung.pdf

 

WebRTC (Web Real-time Communication) ist ein Standard um eine Echtzeitkommunikation zwischen Rechnern herzustellen. Dabei wird nur der Aufbau einer Verbindung von einem Server hergestellt, danach sind es echte Peer-to-Peer Verbindungen (relativ sicher). Diese Verbindungen laufen über die Browser Chrome, Firefox, Opera nicht aber über den Microsoft Internet Explorer. Die Qualität ist akzeptabel, es bedarf keiner Installation von Software und keiner Anmeldung. Es ist eine kostenfreie, werbefreie Möglichkeit der online-Kommunikation für Audio, Video, Application sharing.

Ein Beispielzugang ist:  https://appear.in/cau  , wobei "cau" durch eine beliebige Tasteneingabe zu ersetzen wäre. Alle Teilnehmer müssen die gleiche URL eingeben.

 

 

Der DFN Verein bietet die Möglichkeit, über ein Gateway (Gastzugang) mit WebRTC an einer bestehenden H.323 Konferenz teilzunehmen!

 

Das Rechenzentrum als Stützpunkt für Videokonferenztechnik 

Die apparative Ausstattung umfasst im wesentlichen die folgenden Komponenten:

 

 Polycom HDX 9002 für Videokonferenzen in HD Qualität mit zwei 46" Bildschirmen. (großer Konferenzraum, - 25 Personen)

  

 

 LifeSize Express 220 für Videokonferenzen in HD Qualität mit einem 47" Bildschirm. (kleiner Konferenzraum, 2 - 4 Personen)

LifeSize

 

 

 

 Polycom RealPresence Group 310 für den mobilen Einsatz auf dem Campus (z.B. LS1, Seeburg) für bis zu 30 Personen

mobilbox

 

 

 LifeSize Videokonferenz Software zusammen mit Kameras, Mikrofonen etc. installiert in der OS75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal

 

Die einzelnen Räume bzw. die Ausrüstung sind/ist rechtzeitig vorher zu reservieren.

Das Rechenzentrum bietet auch an, unabhängig von einer geplanten konkreten Konferenz, eine Videokonferenz zu demonstrieren, um einen Eindruck zu vermitteln, ob die gebotenen Möglichkeiten für die jeweilige Einrichtung zukünftig von Interesse sein könnten.

Das Rechenzentrum (gretzbach@rz.uni-kiel.de, TelNr.: 880 2763) unterstützt natürlich beim Aufbau und bei der Durchführung von Videokonferenzen und berät auch bei der Anschaffung eigener Videokonferenzanlagen.

 

 

Webkonferenzen

Webkonferenzen (z.B. Adobe® Connect™) haben ein anderes Ziel. Sie sind primär geeignet um mit vielen Teilnehmern auf einer Arbeitsplattform Treffen durchzuführen um z.B. Schriftstücke etc. zusammen zu erarbeiten. Sekundär ist die Möglichkeit der Übertragung von Video- und Audiodaten. Dieses geschieht auf relativ niedrigem Niveau.

Zugangsinformationen sind unter:  https://www.vc.dfn.de/webkonferenzen.html    zu erhalten.

 

 

Stefan Gretzbach