Datensicherung mit rsync (olbackup-Verfahren)

no/neinStudierende yes/jaBeschäftigte yes/jaEinrichtungen no/neinstud. Gruppen

 

Leistung des Dienstes

Der Dienst sichert Linux-Rechner und Windows- und Mac-PC's auf Dateibasis. Die Sicherung von Linux-Spezialanwendungen, wie z.B. postgres-Datenbanken wird über Pre- und Postprecessing Skripte unterstützt. Die Sicherung von Windows-Servern wird nicht unterstützt.

Ihre Vorteile

  • Die Datensicherung ist schneller, da nach der ersten Volldatensicherung nur noch inkrementelle Sicherungen durchgeführt werden.
  • Die Datensicherung ist Ressourcen schonender. Es werden weniger Speichermedien und weniger Netzbandbreite benötigt. Eine rsync-Datensicherung kann also auch über ein langsames Netzwerk (ISDN oder DSL) erfolgen.   
  • Es gibt keine Restorezeiten. Im Falle eine Plattencrashes stehen alle Daten sofort read-only zur Verfügung.
  • Jeder Benutzer eines mit rsync gesicherten Rechner kann selbst auf seine gesicherten Dateien zugreifen. Eine Restore-Anfrage im RZ ist also nicht mehr notwendig.
  • Die Übertragung der Daten auf den Datensicherungsserver des RZ erfolgt verschlüsselt. Ein Hacker kann also die Art der übertragenen Daten nicht erkennen.

 

 

 

Verfügbarkeit

Der Dienst ist im Normalbetrieb täglich rund um die Uhr erreichbar.

Servicezeiten

Werktags von 8:00 - 16:00 Uhr

Kontakt

Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich bitte an die Hotline, hotline@rz.uni-kiel.de oder telefonisch (Mo-Fr. 9-16 Uhr) unter 880-5555. Direkter Ansprechpartner für den Dienst ist Alfred Börnig (boernig@rz.uni-kiel.de, 880-3143)

Anmeldung

Hier gibt's Informationen zur Anmeldung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ablauf einer rsync Datensicherung

Die rsync-Datensicherung besteht im prinzip aus zwei Schritten. Im ersten Schritt wird eine Kopie (mirror) des Originaldatenbestandes auf einem bestimmten Speicherbereich auf einer Magnetplatte im RZ erstellt.

Im zweiten Schritt wird eine tagesaktuelle Kopie der gespiegelten Dateien durch das erzeugen von Hardlinks erstellt. Diese tagesaktuellen Kopien werden schließlich nach 8 Wochen wieder gelöscht. Durch das Kopieren der Dateien mittels Hardlinks wird kein zusätzlicher Speicherplatz auf der Magnetplatte benötigt. Zusätzlicher Speicherplatz wird nur dann benötigt, wenn sich eine Datei geändert hat.

Im Gegensatz zur klassischen Datensicherung werden die gesicherten Daten nicht auf Magnetband-Kassette abgelegt. Die Daten bleiben also auf der der Festplatte stehen. Dadurch ist es möglich sofort auf die Sicherungen per samba-Freigabe(Netzlaufwerk verbinden) oder nfs-Mount zuzugreifen.

 

Voraussetzungen für eine rsync-Datensicherung

Der zu sichernde Rechner muss an das Netzwerk angebunden sein. Auf dem Rechner muss ein ssh-Daomon laufen über den die Datensicherungsverbindung aufgebaut wird. Schließlich muss noch das rsync-Programm, das die Datensicherung durchführt, vorhanden sein.

Diese Voraussetzungen sind auf Rechnern mit unix-Betriebssystem meist erfüllt, so dass hier keine weiteren Installationsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Auf Windows-Rechnern läuft in der Regel der ssh-Daemon nicht und das rsync-Programm ist nicht vorhanden. Das RZ stellt deshalb ein Programmpaket mit diesen Programmen zum Download unter ftp://ftp.rz.uni-kiel.de/pub2/windows/rz/ zur Verfügung.

Nachdem die Softwarevoraussetzungen erfüllt sind muss noch der automatische Zugang von unserem Datensicherungsserver auf den zu sichernden Rechner konfiguriert werden. Dies erfolgt in Absprache mit dem Betreuer des olbackup-Verfahrens im Rechenzentrum. Der Betreuer des olbackup-Verfahrens konfiguriert anschließend den Datensicherungsserver (unter anderem mit den Angaben welche Verzeichnisse zu sichern sind).

Damit wären alle Voraussetzungen erfüllt. Der Rechner wird von diesem Tag an regelmäßig einmal täglich mit dem olbackup-Verfahren gesichert.

 

Restore von Dateien

Wie oben bereit erwähnt wurde, kann jeder Benutzer selbst auf die gesicherten Dateien zugreifen. Die Plattenbereiche auf denen die Datensicherung stehen werden per nfs- bzw. samba read-only an den gesicherten Rechner exportiert. Dort können sie z.B. unter dem Verzeichnis /mybackup wieder zur Verfügung gestellt werden.

 

Beispiel für nfs-mount Kommando an Unix-Systemen

   :

   Eintrag in /etc/fstab:

   backup1.rz.uni-kiel.de:/backup/clients/<rechnername> /mybackup nfs ro,hard,intr,timeo=5 0 0

   Anschließend das mount-Kommando aufrufen:

   mount /mybackup       # oder vollständig angeben
   mount  backup1.rz.uni-kiel.de:/backup/clients/<rechnername> /mybackup

 

Beispiel für samba-mount an Unix-Systemen:

   Eintrag in /etc/fstab (in einer Zeile):

   //backup1.rz.uni-kiel.de/bkup.<rechnername> /mybackup smbfs username=<Rechennummer des RZ>,sync 0 0

   Anschließend das mount-Kommando aufrufen:

   mount /mybackup

 

Beispiel für samba-mount an Windows-Systemen:

   Aufruf Windows-Explorer: Menue->Extras->NetzlaufwerkVerbinden anclicken. Bitte folgende eingeben:

   Ordner:    \\backup1.rz.uni-kiel.de\bkup.<rechnername>
   Benutzer:  <ihre Rechennummer des RZ>
   Passwort:  ist ihnen bekannt.

 

   Alternativ könne sie auch folgenden Befehl in einem "DOS"-Fenster eingeben:

   net use * \\backup1.rz.uni-kiel.de\bkup.<rechnername> /user:<Rechennummer des RZ>

 

 

Verantwortliche

Diese Liste der verantwortlichen Dienstbetreuer wird automatisch generiert.