Backup für Linux-Server mit ZFS (zfs-autobackup)

Was ist zfs-autobackup?

zfs-autobackup automatisiert ZFS-Snapshots und -Replikation per zfs send | zfs receive. Im Pull-Mode startet der Backupserver die Übertragung vom Quellserver, wodurch keine eingehenden Verbindungen auf dem Quellsystem nötig sind.

Wie funktioniert es?

  • Regelmäßige ZFS-Snapshots auf dem Quellserver (stündlich/täglich je nach Profil).
  • Inkrementelle Replikation der Snapshots auf den Backupdatenspeicher per SSH (Pull vom Backupserver).
  • Tägliche Status-E-Mails mit Ergebnisübersicht (erfolgreich, Dauer, geänderte Datenmenge).
  • Wiederherstellung: Snapshots können bei Bedarf über NFS bereitgestellt und gemountet werden (Dateiebene). Ein vollständiger Restore des Datasets/Systems erfolgt auf Anfrage über das Backup-Team.

 

Für wen geeignet?

  • Linux-Server, deren Daten auf ZFS liegen.
  • Workloads mit Bedarf an schnellen, konsistenten Recoveries und effizienter inkrementeller Übertragung.

 

Voraussetzungen

  • Quellsystem mit ZFS (empfohlen: klare Dataset-Struktur pro Dienst/Projekt).
  • Erreichbarkeit des Backupdatenspeichers im Campus-Netz bzw. über VPN.
  • SSH-Zugriff für den Backupserver (Schlüsselauthentifizierung, least-privilege).

 

Allgemein

  • Backups erfolgen im Pull-Mode durch den Backupserver mittels zfs-autobackup.
  • Tägliche Status-E-Mails informieren automatisch über den Sicherungszustand.
  • Auf dem Backupdatenspeicher werden tägliche Snapshots vorgehalten (typisch 60 Tage; projektspezifische Retention möglich).

 

So starten Sie

  • Backup beantragen: Projekt/Quota/Datasets angeben.
  • Einrichtung über Skript: Wir stellen ein Skript bereit, das die nötigen Einstellungen vornimmt (SSH-Key, Dataset-Mapping, Retention/Schedule, Pull-Job-Registrierung).
  • Erstlauf & Prüfung: Initiale Vollreplikation ausführen, danach inkrementell; Test-Restore (Snapshot-Mount) verifizieren.

 

Wichtige Hinweise

  • Die Erstsicherung überträgt alle Daten (Dauer abhängig von Datenmenge/Bandbreite); Folge-Läufe sind inkrementell.
  • Sinnvolle Dataset-Aufteilung (z. B. Daten/Logs getrennt) verbessert Performance und Wiederherstellbarkeit.
  • Alle Angebote sind nur im Campus-Netz/VPN erreichbar.

 

Kontakt

Erste Anlaufstelle ist der IT-Beauftragte des Instituts. Wenn es keinen IT-Beauftragten gibt oder bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich bitte an backup@rz.uni-kiel.de.