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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Rechenzentrum CAU Kiel

Anforderungen für den Posterdruck

Das Rechenzentrum hat seine Kapazitäten zum Drucken von Postern erhöht: Die beiden vorhandenen Tintenstrahldrucker werden durch ein drittes Gerät ergänzt. Die Aufbereitung der Druckaufträge erfolgt nun nicht mehr durch die internen PostScript-RIPs (Raster Image Processor) der Drucker, sondern durch ein Software-RIP, das auf einem PC der gehobenen Leistungsklasse läuft.

Die Tintenstrahldrucker übernehmen die bereits gerasterten Informationen und drucken sie kontinuierlich aus. Der Arbeitsablauf wird dadurch in zweierlei Weise parallelisiert: Während der Ausgabe des laufenden Jobs wird bereits der nächste vorbereitet. Zusätzlich kann das RIP zwei Rasterprozesse gleichzeitig durchführen. Durch dieses Verfahren kann der Durchsatz erheblich gesteigert werden.

Darüber hinaus stellt das Software-RIP sicher, daß die Rasterverfahren bei allen drei Druckern identisch sind. Außerdem sollen die Farbabweichungen zwischen den Geräten reduziert werden.

Das neue Verfahren legt allerdings strengere Maßstäbe an die von den Auftraggebern übersandten Daten:

  • Es werden nur noch PostScript-Files, nicht jedoch HPGL2-Files verarbeitet.
  • Es werden keine PostScript-Files akzeptiert, die durch HP-spezifische PJL-Kommandos eingekleidet sind (siehe auch Modifikation von HP-Druckertreibern).
  • Die PostScript-Files sollten keinen eigenen Error-Handler (Fehlerbehandlungsroutine) enthalten.
  • Die PostScript-Files müssen eine Angabe über das benötigte Papierformat enthalten. Diese Information kann durch ein setpagedevice-Kommando oder über einen BoundingBox-Kommentar gegeben werden.
    Die Angabe muß vor dem ersten Aufruf eines showpage-Kommandos stehen.
    AutoCAD-Files, die mit dem ADI-PostScript-Treiber erstellt worden sind, erfüllen diese Forderung nicht. Deshalb ist der Windows-System-Drucker zu verwenden.
  • Wegen der Übertragung der Druckdaten im Netz dürfen importierte Rasterbilder nicht als binäre Daten gespeichert werden, sondern müssen ASCII-codiert werden.
    Hierauf sollten insbesondere MacOS-Nutzer achten.
  • Aus organisatorischen Gründen sollte nur ein Bild pro File gespeichert werden.
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