Suchen Sitemap Kontakt Impressum
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Rechenzentrum CAU Kiel
Benutzerspezifische Werkzeuge

Direktes Drucken von PDF-Files

PDF ist ein Dokumentenaustausch-Format (siehe auch PDF (Portable Document Format) und Acrobat). Im Vergleich zu PostScript hat PDF zwei Vorteile:

  • die Files sind deutlich kleiner,
  • die Files sind geräte-unabhängig.

Im allgemeinen wird ein spezielles Betrachtungsprogramm (Viewer: Acrobat Reader oder Ghostscript) benötigt, um ein PDF-File einzusehen und es dann teilweise oder ganz zu drucken. Zum Drucken wird das PDF-File in das Datenformat des Druckers, meistens also PostScript umgesetzt.

Einige Drucker sind jedoch in der Lage, direkt PDF-Files zu verarbeiten. Im Rechenzentrum ist dies

 

  • der Poster-Drucker mit der Queue pdfcla0.

Um die Vorteile des PDF-Formats für das Drucken nutzen zu können, muß der Anwender allerdings bei den meisten Betriebssystemen einen etwas höheren Aufwand treiben, denn es gibt bisher (für Windows und MacOS) keine PDF-Druckertreiber, die in ein automatisiertes Verfahren zum Remote-Drucken integriert werden können. Einzelheiten dazu im übernächsten Abschnitt.

Drucken im WWW

Wichtig

Als einfaches Verfahren bietet das Rechenzentrum für alle Betriebssysteme die Möglichkeit an, einen Druckauftrag mit Hilfe eines WWW-Browsers durch Drucken im WWW zu erteilen.

 

Alternative Druckverfahren bei einzelnen Betriebssystemen

Alternativ zum vorstehend beschriebenen Verfahren stehen andere (zum Teil aufwendigere) Druckverfahren für die folgenden Betriebssysteme zur Verfügung:
Windows 95/98, Windows-NT/2000/XP/7, MacOS und Unix/Linux:

  • Windows 95, Windows 98:
    Sofern Sie PMLPR nutzen, setzen Sie zunächst im PMLPR-Menü Configure > Display/Update Basic Info im Feld DOS file scan eine kleine ganze Zahl (z. B. 5) ein.
    Dann richten Sie eine neue Queue ein (siehe auch Hinweise zur Installation von PMLPR).
    Für jeden Druckauftrag ist das zu druckende PDF-File in die Spool-Directory von PMLPR zu kopieren und in das lokale Spool-File umzubenennen. Innerhalb der durch den DOS-Timer spezifizierten Frist (in Sekunden) beginnt der Transfer zum Print-Server des Rechenzentrums.
  • Windows-NT/2000/XP/7:
    Nutzen Sie das lpr-Kommando in der DOS-Shell (siehe auch Druckertreiberinstallation unter Windows 2000, XP, Vista, Windows 7).
  • MacOS:
    Leider kann keines der üblichen Verfahren zum Remote Drucken vom Macintosh genutzt werden:
    • Nach den bisherigen Erfahrungen akzeptiert das Programm lpr nur PostScript-Files.
    • Ein Druckersymbol, das mit dem Druckersymbole-Dienstprogramm erzeugt worden ist, nutzt den Laserwriter-Druckertreiber, um aus dem PDF-File ein PostScript-File zu erzeugen.

     

  • Unix/Linux:
    Nutzen Sie das standardmäßige lpr- oder lp-Kommando (siehe auch Drucken unter Unix).
Artikelaktionen